Legon Informatik GmbH


Kantonsspital Basel


Schiller

Unsere Partner am Projekt CardioCard


Erfahrungen


zeitliche Dimension

 

CardioCard unterstützt neben allen medizinischen Aufgaben der kardiologischen Abteilung des Kantonsspitals Basel auch eine Reihe von administrativen Abläufen wie interne und externe Anmeldung von Untersuchungen, Aufgebotabwicklung von kritischen Kontrollen und Eingriffen (Schrittmacher, ICD). Den Zeitgewinn in der medizinischen Dokumentation illustriert die folgende Gegenüberstellung:

 

Prä-CardioCard

Untersuchungen tagsüber

Diktate des Arztes abends

Schreiben der Berichte nächster Tag, morgens

Zwischen der Durchführung einer Untersuchung und dem Vorliegen des Berichtes beim verantwortlichen Vorgesetzten konnten ohne weiteres 16-30 Stunden vergehen.

 

CardioCard realisiert das zentrale Prinzip:

Nach der Durchführung einer medizinischen Untersuchung oder eines Eingriffes ist der entsprechende Bericht für alle Berechtigten sofort verfügbar.



finanzielle Dimension

 

Um eine Abschätzung zu bekommen, welche Einsparungen Cardiocard am Kantonsspital Basel ermöglicht hat, ist sind einige kleine Überschlagsberechnungen hilfreich. Wollte man die Gesamtersparnis durch den Einsatz von Cardiocard am Kantonsspital Basel beziffern, so müsste man folgende Faktoren in die Rechnung mit einbeziehen, die unten näher erläutert werden:

 

   2 Arztstellen gespart

+ 4 Sekretariatsstellen gespart

+ 500 Pflegetage pro Jahr gespart

+ Vorteile der elektronischen Patientenakte   

= Gesamtersparnis durch Cardiocard am Kantonsspital Basel

 

Die Berechnung im Detail:

 

In einer vorsichtigen Schätzung kann man annehmen, dass das System dem Arzt bei jedem erstellten Untersuchungsbericht 4 Minuten Zeitersparnis bringt, weil Diktat und Korrektur weitgehend wegfallen. Mit dieser Annahme ergibt sich in Basel bei über 50’000 Untersuchungsberichten pro Jahr eine Ersparnis, die mehr als 2 Arztstellen entspricht. In einer analogen Rechnung kann man auch die Einsparungen im Sekretariat beziffern, die möglich werden, weil das Tippen der diktierten Berichte entfällt, und kommt auf mindestens 4 Sekretariatsstellen.

 

Wirtschaftlich ebenso bedeutend, wenn auch schwieriger zu beziffern, ist sicherlich das Einsparpotential, dass sich aufgrund der organisatorischen Verbesserungen ergeben hat, die durch die sofortige und digitale Verfügbarkeit der Untersuchungsberichte möglich wurden. Wenn Entscheidungen über notwendige Folgeuntersuchungen sofort getroffen werden können, spart der Patient Zeit. Da in der Kardiologie viele Untersuchungen ambulant erfolgen, bedeutet dies für ihn, dass er nicht zu einem zweiten Termin ins Spital kommen muss, sondern die Untersuchung gleich im Anschluss durchgeführt werden kann. Die gesamtwirtschaftliche Ersparnis durch weniger ausgefallene Arbeitstage soll hier nicht weiter betrachtet werden. Für das Spital ergeben sich Einsparungen insbesondere dann, wenn durch verbesserte Abläufe die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro stationärem Patienten verringert werden kann. Nehmen wir an, dass sich durch die bessere Informationsverfügbarkeit mit Cardiocard bei jedem Dritten der 1’500 stationären Patienten die Aufenthaltsdauer um einen Tag verringert hat. Dann ergibt sich eine Einsparung von 500 Pflegetagen im Jahr. Im Durchschnitt der öffentlichen Spitäler beider Basel im Jahr 2004 kostete ein Pflegetag 1’355 Franken, so dass dadurch längerfristig Kosten von 650’000 Franken im Jahr eingespart werden.

 

Darüber hinaus bieten elektronischer Patientenakten gegenüber klassischen Papierakten weitere Vorteile, die in einer finanziellen Betrachtung berücksichtigt werden sollten. Die enthaltenen medizinischen Informationen sind statistisch auswertbar, was in Basel zur Qualitätskontrolle und für wissenschaftliche Zwecke genutzt wird. Außerdem können die Akten auch von anderen berechtigten Stellen innerhalb und ausserhalb des Spitals schnell und unkompliziert eingesehen werden, ohne dass sie per (Haus-)Post verschickt werden müssten.

 

Von Jahr zu Jahr steigende Patientenzahlen in der Kardiologie am Kantonsspital Basel bedeuten, dass auch die Einsparungen durch Cardiocard jedes Jahr größer werden.



organisatorische Dimension

 

CardioCard enthält für mehr als 60’000 Patienten kardiologische Untersuchungen. Jährlich kommen ca. 10000 neue Patienten hinzu. Der Chart zeigt die Anzahl der Patientenakten bis Ende 2005:

 

In CardioCard sind 220’000 kardiologische Untersuchungen gespeichert und abrufbar. Jährlich kommen ca. 50’000 neue Untersuchungen hinzu.

 

 

CardioCard wird zunehmend auch von Benutzern ausserhalb der Kardiologie verwendet. Von den durchschnittlich 400 Einsichtnahmen pro Tag in kardiologische Krankengeschichten stammen bereits ein Viertel von Benutzern ausserhalb der Kardiologischen Abteilung.















Ein Projekt der Legon Informatik GmbH mit Schiller AG //
Kontakt