Legon Informatik GmbH


Kantonsspital Basel


Schiller

Unsere Partner am Projekt CardioCard




Offenheit nach aussen

Dadurch, dass sämtliche Daten in einer zentralen Datenbank verwaltet werden, sind umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten gegeben. Der Untersuchungsbericht im PDF-Format wird bei jeder Anforderung auf Basis der aktuellsten Daten neu generiert, so dass beispielsweise die Messwerte der regelmässigen Herzschrittmacher-Kontrollen übersichtlich in einer Tabelle nebeneinander stehen. Der Untersuchungsbericht stellt lediglich eine von vielen möglichen Sichten auf die Datenbasis dar. Statistische Auswertungen für wissenschaftliche Zwecke und zur Qualitätskontrolle können einfach durchgeführt werden. Eine automatische Verknüpfung mit dem Abrechnungs- bzw. KIS-System der Klinik ist über eine generische, bidirektionale Schnittstelle möglich. Ebenso kann CardioCard Daten an die elektronische Gesundheitskarte oder an ein klinikweit einheitliches System für elektronische Patientenakten liefern, falls dies gewünscht wird. Im Kantonsspital Basel hat man sich dazu entschlossen, die kardiologischen Patientenakten direkt in CardioCard zu verwalten.

 

Die Browserlösung von CardioCard ist auch offen für Partner ausserhalb des Universitätsspitals. Bereits jetzt werden einer aussenstehenden Zürcher Privatklinik die Kardiologen-Dossiers der von ihr zugewiesenen Patienten zur Verfügung gestellt. Niedergelassene Haus- und Fachärzte haben Zugriff auf die Akten ihrer Patienten.

 

Strukturiert und doch flexibel

Einerseits wird den Ärzten mit den verschiedenen Masken ein durchstrukturierter Eingabepfad vorgegeben. CardioCard bietet aber dennoch die Option, besondere Bemerkungen und Ausführungen in die Gesamtbeurteilung zu integrieren. Statistisch werden aber nur die Eingaben der ausgewählten, vorgegebenen Kategorien ausgewertet.

 

Der Benutzer kann über ein einfach zu bedienendes Browser-Interface dem Patientendossier beliebige eigene Dokumente hinzufügen. Auf Wunsch können solche Dokumente in PDF umgewandelt werden und erscheinen dann als integrierter Bestandteil des Patientenberichtes.

 

Solche externen Dokumente können durch das CardioCard-System aber auch im Originalformat gespeichert werden und stehen später dem behandelnden Arzt wieder zur Verfügung.

 

CardioCard

Auch der Patient ist heute schon in den digitalen Umbruch der Basler Kardiologie einbezogen. Mit der CardioCard, auf der die Gesamtbeurteilung der Basler Herzspezialisten mitsamt Ausschnitten des EKGs, des Ultraschalls oder anderen Daten aufgezeichnet ist, tragen schon viele Patienten ihre eigene Krankengeschichte im Kreditkartenformat mit sich. Uferlose Papierdossiers in Hängeregistraturen, wie sie bei Patienten mit einer meist langen Krankengeschichte anfallen, gehören so bald der Vergangenheit an. Gesammelt werden die kardiologischen Daten aus allen Bereichen. Da die CardioCard von jedem CD-Laufwerk eingelesen werden kann, ergibt sich ein positiver Zusatzeffekt: Auch im Ausland oder einem anderen Spital kann der Herzpatient kompetent seine Krankengeschichte ohne grosse Worte präsentieren. So ist die CardioCard offen für verschiedene Partner und erspart den Patienten mehrfache Abklärungen und weite Wege.

 

Datenschutz

Die zentrale Frage bei jeder Medizinal-Software ist: Wie kann der Datenschutz bei den heiklen Patientendossiers garantiert werden? Zum einen wird der Patient als Träger der CardioCard selbst zum Hüter seines digitalen Patientendossiers. Zum anderen regeln klare Berechtigungshierarchien den Zugriff auf die Daten des Spital-Servers. Aussenstehenden Partnern, Ärzten und Spitälern wird nur für die von ihnen überwiesenen Patienten Einsicht gewährt. Beim Datentransfer selbst verhindern kryptographische Programme das Anzapfen von brisanten Daten der Patienten.















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