Legon Informatik GmbH


Kantonsspital Basel


Schiller

Unsere Partner am Projekt CardioCard



CardioCard – die Workflow-Lösung für die Kardiologie


CardioCard zeigt: Softwarelösungen können mehr als nur elektronische Archivierhilfen sein und zum integralen Bestandteil eines neuen Diagnostik- und Behandlungskonzepts werden.


Die Idee

Am Anfang war die Idee: wenn schon in der Kardiologie an verschiedenen Diagnostik-Apparaturen digitale Daten en masse anfallen, können die Daten vom Ultraschall bis zum EKG vernetzt und in einem Dossier gebündelt werden. Die Herzspezialisten des Basler Universitätsspitals wollten jedoch noch einen Schritt weitergehen. Da in der Kardiologie wesentlich mehr standardisierte Daten als in anderen medizinischen Bereichen anfallen, lässt sich leichter ein vereinheitlichtes Raster für das therapeutische Vorgehen festlegen. Das jahrzehntelange Erfahrungswissen der Kardiologen ist in die neue Software CardioCard eingeflossen.


In mehrjähriger enger Zusammenarbeit mit den Entwicklern der Legon Informatik GmbH wurden klar strukturierte Eingabemasken definiert. „Statt vager Vorbehaltsprosa führen die klaren Eingabepfade jetzt zu eindeutigen Interpretationen“, erklärt Oberarzt Prof. Dr. Stefan Osswald den Vorteil der neuen Software. Dadurch, dass der Untersuchungsbericht jetzt bereits in dem Moment vorliegt, in dem die Untersuchung abgeschlossen ist, können zusätzliche Abklärungen gleich im Anschluss durchgeführt werden. Der Patient muss kein weiteres Mal einbestellt werden.


Die Realisierung

Seit über fünf Jahren ist das System in den verschiedenen Abteilungen der Basler Kardiologie im Einsatz. Wöchentlich begutachten und diskutieren die Chef- und Oberärzte gemeinsam Dutzende von Patientendossiers, die nun in den Konsilien visuell an die Wand projiziert werden. CardioCard macht aber nicht nur die einzelnen Krankengeschichten darstellbar, sondern kann die individuellen Daten einem statistischen Vergleich unterziehen. Von daher bietet das CardioCard-System  den Ärzten ein wichtiges Tool für die Qualitätssicherung und die Überprüfung ihrer angewandten Methoden.


Neben diesem Vorteil entfällt für die Ärzte viel Schreibarbeit, da das CardioCard-Programm automatisch die Krankengeschichte protokolliert und in versandfertigen Briefen für Fach- und Hausärzte der einzelnen Patienten bereitstellt. Bisherige Erfahrungen der Basler Kardiologen zeigen: Für jeden Arzt entfällt nun täglich mindestens eine halbe Stunde an schriftlichen Arbeiten.


Zentrale Daten, dezentral abrufbar

Von vornherein war die Leitidee bei der Entwicklung von CardioCard, ein benutzerfreundliches Produkt zu schaffen, das möglichst wenig Wartungs- und Betreuungsaufwand erfordert. Die von Legon entwickelte Netzwerk-Architektur hat deshalb einen Browser ins Zentrum gestellt, auf dem die Daten vom zentralen Server abrufbar sind. Die Beschränkung auf die Intra-/Internet-Technologie erfordert kaum Schulungsaufwand und macht die teure Installation und Wartung von proprietären Programmen weitgehend überflüssig.


Administrative Abläufe in CardioCard

Wenn auch im Zentrum von CardioCard die Etablierung eines neuen Diagnostik- und Behandlungskonzeptes steht: Die Software erleichtert auch die administrativen Abläufe in der Kardiologie. So lässt sich mit dem Programm die Terminplanung für Untersuchungen und Operationen steuern. Eingebunden in das Planungs-Tool sind auch die Labors, denen nach den Möglichkeiten ihrer Ressourcen Patienten zugewiesen werden. Mit seinen statistischen Komponenten wird nicht nur wissenschaftlicher Nachweis über die Effizienz der eingeschlagenen Therapien geführt, sondern auch eine Leistungsbewertung der einzelnen Stellen vorgenommen. Integriert ins Programm sind Benutzerrechte, die die Zugriffsmöglichkeiten der Teilnehmer regeln.


Untersuchungen und Berichte

Das Cardiocard-System bietet eine umfassende Dokumentation sämtlicher kardiologischer Untersuchungen und Therapien in einer elektronischen Patientenakte. Dabei wird eine Fülle von Einzeldaten erhoben, welche in Berichte zusammengefasst und in geeigneter Form dargestellt werden. Die Berichte sind von der Datenbank in über herkömmliche Internet-Technologie abrufbar.


Berichtstypen

Herzkatheterbericht

Rechts- und Linksherzkatheterbericht

PTCA-Bericht

Mitralklappen-Valvuloplastie

ASD-Verschluss

Rechtsherzkatheterbericht

Herzmuskelbiopsie

 

Stressechokardiographie

Transthorakale Echokardiographie

Transösophageale Echokardiographie

 

Myokardperfusionsszintigraphie

Radionuklidventrikulographie

Cardiales MRI

 

Elektrokonversion

Elektrokonversion-Überstimulation

PM-Implantation

PM-Revision

PM-Kontrolle

PM-Wechsel

ICD-Implantation

ICD-Revision

ICD-Kontrolle

ICD-Schockkontrolle

ICD-Wechsel

Elektrophysiologische Untersuchung

Radiofrequenzablation

Kipptischuntersuchung

 

EKG

 

Eintrittsuntersuchung

Konsilium

Arztbrief

Besprechungsprotokoll

Aktenkonzil

 

Rhythmus-Sprechstunde

Herzinsuffizienz-Sprechstunde

Postoperative Sprechstunde

Vitien-Sprechstunde

Abklärungs-Sprechstunde

Privat-Sprechstunde

 

Anmeldung

Zuweisung

Terminverwaltung

Fokusabklärung

Externe Untersuchungen















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